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Trauer

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Trauer ist eine natürliche und gesunde Reaktion. Bräuche und Rituale, die uns den gemeinsamen Umgang mit der Trauer ermöglichen, sind in unserer Gesellschaft weitgehend verloren gegangen.
In unserer Gesellschaft haben Trauergefühle keinen Platz mehr und der Trauernde fühlt sich in seiner berechtigten Trauer allein gelassen.
Wenn Trauergefühle nicht ausgedrückt werden, können sie uns krank machen und uns am Leben hindern.
In einer Gruppe haben wir die Möglichkeit, den schweren Weg durch die Trauer gemeinsam zu gehen. Dort kann sie mit all ihren Erscheinungsformen zum Ausdruck kommen und wird gesehen, gehört und akzeptiert. Wir spannen ein Netz der Verbindung, das alle trägt. So kann die Trauer ihre heilende Kraft entfalten.

Angebote in Zusammenarbeit mit NEST e.V.:

Gesprächskreise

Einzelgespräche und Trauerbegleitung:

Literatur

Internetlinks zum Thema Trauern

 

Gedanken zum Trauern

Im Laufe unseres Lebens müssen wir immer wieder loslassen, Trennungen verkraften, Abschied nehmen von z. B. Heimat, Gesundheit, Arbeitsplatz, Idealen, Jugend und Loslassen von erwachsenen Kindern.

Der schmerzlichste Abschied ist der Tod eines geliebten Menschen.

Ohne unsere Trauer zuzulassen, können wir diese emotionalen Einbrüche nicht gesund überstehen und keinen Abschied nehmen. Verdrängte, nicht gelebte Trauer hindert am Leben; sie nimmt uns wichtige Lebenskräfte. Da sich die aktuelle Trauer mit alter, verdrängter Trauer vermischt, geht jeder Mensch seinen eigenen, ganz individuellen Trauerweg.

Trauer ist eine natürliche und gesunde Reaktion. Die Fähigkeit, zu trauern, ist in uns genauso angelegt wie die Fähigkeit. uns zu freuen. Bräuche und Rituale, die uns den gemeinsamen Umgang mit der Trauer ermöglichen, sind in unserer Gesellschaft weitgehend verloren gegangen. Wir haben keine Vorbilder mehr, an denen wir uns orientieren können. In unserer Gesellschaft haben Trauergefühle keinen Platz mehr und der Trauernde fühlt sich in seiner berechtigten Trauer allein gelassen. Er hat Angst, sich in seiner Trauer zu zeigen. So führt der Weg eines Trauernden oft in die Einsamkeit.

Wenn Trauergefühle aber nicht ausgedrückt werden, können sie uns krank machen und uns am Leben hindern. Nicht gelebte Trauer nimmt uns wichtige Lebenskräfte.

In einer Gruppe haben wir die Möglichkeit, den schweren Weg durch die Trauer gemeinsam zu gehen. Dort kann sie mit all ihren Erscheinungsformen zum Ausdruck kommen und wird gesehen, gehört und akzeptiert. Wir spannen ein Netz der Verbindung, das alle trägt. So kann die Trauer ihre heilende Kraft entfalten.

Angelika Correll